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Wenn Väter in Elternzeit gehen

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Immer häufiger überlegen sich auch frischgebackene Väter nach der Geburt des Kindes für zwei oder mehr Monate zuhause zu bleiben, um die spannende erste Zeit mitzuerleben. Doch oft plagen sie auch quälende Fragen: Kann ich es mir überhaupt leisten, eine Auszeit zu nehmen? Werde ich dann als Weichei abgestempelt? Wie reagiert mein berufliches Umfeld?

Diese Bedenken sind in den meisten Fällen unberechtigt. Zum einen entscheiden sich immer mehr Väter für die Elternzeit, sodass man lange nicht mehr als Exot gilt und zum anderen ist die Elternzeit für Väter bereits gesetzlich geregelt. Das bedeutet, man bekommt rund zwei Drittel des bisherigen Nettoeinkommens (max. 1800 Euro).

Solange man sich als Vater für eine kurze Auszeit von ca. 2 Monaten entscheidet und dies frühzeitig mit dem Chef abspricht, sind keine Konsequenzen zu erwarten. Der Wiedereinstieg sollte danach problemlos möglich sein. Wenn man länger weg bleibt, kann es natürlich passieren, dass man spannende Projekte verpasst und sich zunächst neu einarbeiten muss. Generell sollte die Elternzeit für Väter aber keinen Karriereknick bedeuten.


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