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Hilfe bei Reiseübelkeit

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Nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen verursachen längere Autofahrten, Busreisen oder Schiffsausflüge Übelkeit bis hin zum Erbrechen. Sie entstehen aufgrund der wechselnden Beschleunigung des Körpers, die das Gleichgewichtsorgan an das Gehirn meldet. Liest man während solcher Reisen ein Buch oder beschäftigt sich mit einer Spielekonsole, kann das Auge keine Bewegung registrieren. Solche widersprüchlichen Wahrnehmungen der Sinne verursachen Übelkeit. Diese Tipps helfen dabei, die Reiseübelkeit zu verhindern.

Das wichtigste ist die Wahl des Sitzplatzes. Wem schnell übel wird, der sollte im Auto auf dem Beifahrersitz sitzen. Im Bus sollte ein Platz am besten direkt hinter der Vorderachse ausgesucht werden. Beim Schiff ist ein Sitzplatz oberhalb des Wasserspiegels, am besten in der Schiffsmitte, am günstigsten.

Um dem Gefühl der passiven Bewegung in fahrenden Verkehrsmitteln vorzubeugen, sollte der Horizont betrachtet werden. Der Blick aus dem Fenster auf Wolken oder Horizont beruhigt das Gehirn und kann Reiseübelkeit verhindern.

Pausen sind unumgänglich, um tief frische Luft zu holen und sich zu bewegen.

Wenn auch das nicht hilft, können rezeptfreie Medikamente gegen Reiseübelkeit vorbeugend eingenommen werden. Viele dieser Medikamente sind auch für Kinder geeignet. Da sie jedoch müde machen können, sollten sie nicht von Autofahrern eingenommen werden. Wirkstoff-Kaugummi wirkt auch im akuten Fall gegen Übelkeit.

Auf pflanzlicher Basis eignen sich für Erwachsene vor allem Ingwer-Extrakte, die für Kleinkinder jedoch ungeeignet sind.


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