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Laser-OP für die Augen: Tipps für die Entscheidung

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Weil eine Sehschwäche, je nach Ausprägung, eine oftmals grobe Einschränkung des Lebensstils bedeuten kann, entscheiden sich immer mehr Patienten für eine Augenoperation mittels Laserstrahlen. Doch nicht jede Sehschwäche kann dadurch behoben werden.

Der Chirurg muss sicher feststellen, ob die Sehschwäche des Patienten für eine Korrektur mittels Laserstrahlen geeignet ist. In einigen Fällen sind Implantate oder Kunstlinsen die bessere Lösung. In wenigen Fällen sollte auf einen Eingriff gänzlich verzichtet werden, wenn die Pupillengröße oder die Dicke und Beschaffenheit der Hornhaut nicht geeignet sind.

Grundsätzlichen eigenen sich Laser-OPs für Weitsichtige bis etwa plus drei bis plus vier Dioptrien, Kurzsichtige bis circa minus zehn Dioptrien und Menschen mit Hornhautverkrümmungen.

Bei der Entscheidung für die Laseroperation sollten Patienten auf geprüfte Behandlungszentren achten. Obwohl das Verfahren mittlerweile relativ routiniert ausgeführt wird, bleibt immerhin ein Restrisiko, das stets im Auge behalten werden sollte. Eine DIN-ISO-Zertifizierung oder ein Zertifikat des TÜV Süd sind gute Orientierungspunkte. Die Kommission Refraktive Chirurgie und der Berufsverband deutscher Augenärzte fungieren als unabhängiges Gremium und haben auf aktuellen Forschungsergebnissen basierende Richtlinien für die möglichen Verfahren bestimmt.


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