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Hundeerziehung: So macht Gassi-Gehen Spaß

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Der Hund ist der beste Freund des Menschen, kann aber auch zum schlimmsten Albtraum avancieren, wenn wichtige Grundlagen in der Erziehung versäumt werden. Denn nur allzu häufig stellt sich die Frage: „Wer geht hier eigentlich mit wem spazieren?“, wenn man Frauchen und Herrchen mit ihren Lieblingen beobachtet. Hundeerziehung wird immer mehr zum allgemeinen Trend-Thema, mittlerweile gibt es sogar diverse TV-Shows, in denen Menschen von verschiedenen Experten gezeigt bekommen, wie sie auf ihren Vierbeiner eingehen müssen um wieder Freude am Gassi-Gehen zu haben. Wie Sie Ihren Hund beim Spaziergang richtig behandeln, das zeigen wir Ihnen hier:

Richtige Leinenführung

Zieht der Hund, machen Sie es automatisch auch und damit gleich den ersten groben Fehler. Denn Lassie und Co. verstehen den Ruck nicht als Strafe, sondern als Aufmerksamkeitszeichen, also als etwas Positives. Um den entgegenzuwirken, bleiben Sie einfach stehen oder wechseln Sie die Richtung. Reagieren Sie aber niemals hektisch. So begreift der Hund, dass Leinenziehen ihn nicht näher an sein gewünschtes Ziel bringt, sondern ihn nur weiter davon abbringt. Bleibt der Hund tatsächlich stehen und nimmt den Druck von der Leine, loben Sie ihn mit einem Leckerli oder einer Streicheleinheit. So wird er lernen, dass nur „richtiges“ Verhalten auch belohnt wird. Das wichtigste Kriterium: Bleiben Sie konsequent, damit der Hund nicht wieder in alte Verhaltensmuster zurückfällt.

Abenteuer Spaziergang

Anders als im ersten Fall zieht der Hund nicht Sie, sondern Sie den Hund? Ihr Vierbeiner zeigt Ihnen dadurch ganz deutlich, dass er nur wenig Lust auf den üblichen Spaziergang hat. Kein Wunder, auch ihm sind sämtliche Wege und Gerüche schon bestens bekannt, er sehnt sich nach Abwechslung. Ein einfaches Mittel um die Aufmerksamkeit des Hundes zu erlangen, ist sein Lieblingsspielzeug mitzunehmen, beispielsweise einen Ball, den Sie zwischendurch werfen können. Das macht ihm nicht nur Spaß, sondern lenkt ihn auch von der üblichen Routine ab. Ein anderer Tipp, wechseln Sie den Ort. Sofern Ihr Hund kein Problem beim Auto- oder Busfahren hat, fahren Sie einfach zwei Kilometer weiter weg als sonst und gehen Sie dort mit ihm spazieren. Er hat nun eine völlig andere Umgebung, die er aufgeregt erkunden und erschnüffeln kann und wird wieder sichtliche Freude am Spazierengehen zeigen.


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